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Man stelle sich mal vor, der Eiffelturm wäre nach der Weltausstellung in Paris an die Saudis verkauft worden, hätte dann 20 Jahre in der Wüste als Ölbohrturm gedient und wäre anschließend zu Eisenbahnschienen verarbeitet worden - Paris wäre ohne das wichtigste Symbol. Naja, ist ja tatsächlich und Gott-sei-Dank nicht passiert.

Aber der multimedialen "Expo-Kugel" (in Baden-Württemberg entwickelt), dem Publikums-Hit auf der Weltausstellung von Shanghai, blüht wohl ein solches Schicksal. Das Konzept, mit der Kugel Rufe und Laute in Bewegung und Lichter umzusetzen, begeisterte viele Menschen in der Ausstellung.

Auf Youtube (z.B. http://www.youtube.com/watch?v=Fn6Zm8PLugI) und auf weiteren Seiten im Netz (z. B. http://www.weltausstellung.com/expo-2010-china-shanghai/expo-2010-china-shanghai.html)  findet man Details.

Heute fristet die Kugel ein fast unbeachtetes technologisches Rentnerdasein in einem Einkaufszentrum: Damit sie über die Runden kommt, präsentiert sie Sonderangebote. Was für ein Gefälle: vom technologischen Höhenflug zur Werbung für 4-lagiges Toilettenpapier!

Dabei hätte man einiges mit der Kugel machen und auch weiterentwickeln

können: zum Beispiel in bzw. mit dem KIT und dem ZKM. Aber was nicht ist, kann ja immerhin noch werden, oder? Finanzieren könnte man dies zum Beispiel mit Beteiligungsscheinen ("Aktien") an der Kultur-Kugel, falls die öffentlichen Kassen zu leer sein sollten.

Gerne würde ich die Expo-Kugel retten und nach Karlsruhe holen. Können Stadt, KIT und ZKM dabei helfen?

Mit farbigen Grüßen aus Karlsruhe Rüppurr

Ihr
Dieter Rottler
Malermeister
Fassadendoktor
Sonnenstromerzeuger








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