Malerevent 2003

Titel: "Violett"
Ort: Kulturzentrum
Tempel, Hardtstr. 37a
76185 Karlsruhe
Tel: (0721) 55 41 74
Termin:
Samstag, 11.10.2003
Programm:
13.00 Uhr ? 15.00 Uhr
(mit Pause)
Duo Rendezvous / Evelyn Huber, Harfenistin und Mulo Francel, Saxophon.
Aus München.


15.30 Uhr ? 16.15 Uhr
Rita Fromm, freiberufl. Dozentin der Erwachsenbildung, Autorin: ?Frauen, die in Karlsruhe Geschichte geschrieben haben...?

16.30 Uhr ? 16.45 Uhr
Ina Weiß, Kindermalwerkstatt: Kinder malten passend zu violett eine Dia-Geschichte, diese wird nun gezeigt.

16.50 Uhr ? 17.50 Uhr
Märchenerzählerin Sigrid Droberg-Hager, Thema: Geschichte von starken Frauen

20.30 Uhr ? 22.00 Uhr
Gallitheater München: ?Die sieben Kellerkinder?

Der Eintritt beträgt für das Konzert und das Theaterstück jeweils 5 Euro.

Links:
>> Evelyn Huber
www.evelynhuber.com
>> Mulo Francel
www.mulofrancel.de
>> Andreas Hella
www.atelier-hella.de
>> Gallitheater
www.galli.de
>> Kulturzentrum Tempel
www.kulturverein- tempel.de

 


"Violett"

Programm:

Duo Rendezvous
Evelyn Huber - Harfe
Mulo Francel - Saxophon

Harfe und Saxophon - zwei Instrumente von scheinbar gänzlich unterschiedlichen Charakter. Spielt die Jahrtausende alte Harfe seit 19. Jahrhundert in der Kammermusik und im großen klassischen Symphonieorchester eine wichtige Rolle, so fand das nahezu gesichtslose Saxophon erst im Jazz der 30er Jahre seine Bedeutung.

Erklingt das von Engelshänden zur Schwingung geführte Saiteninstrument in berückender Zartheit, so weckt das laute und bisweilen ungestüme Holzblasinstrument spätestens seit Hermann Hesses Steppenwolf diabolische Assoziationen.

Das Duo Evelyn Huber und Mulo Francel bricht mit diesen Vorstellungen und führt seine Instrumente in einem faszinierenden Rendezvous zusamnmen. Das Repertoire reicht von impressionistisch anmutenden Eigenkompositionen über die Pariser Valse Musette bis hin zum Tango. Zu expressiven Jazz- Improvisationen gesellen sich liebevoll entstaubte Melodien des alten deutschen Films. Ein extravagantes Klangensemble lässt eine kaum je geahnte musikalische Welt ertönen.

Frauen, die in Karlsruhe Geschichte geschrieben haben...
Schauen wir in die Geschichte längst vergangener Zeiten, finden wir vorrangig die Geschichte von Kriegen, Eroberungen und dem höfischen Leben. Wurden Frauen für erwähnenswert erachtet, gehörten sie dem Adel, dem Hofstaat an oder waren priviligierte Beamten ? und Gelehrtentöchter. Die Geschichte der anderen Frauen blieb lange Zeit verborgen.

Im Zuge der neuen Frauenbewegung der 1970er Jahre wurde die Spurensuche nach der Geschichte der Frauen aufgenommen und von der Frauengeschichtsforschung ans Licht gebracht. Insbesondere die Frauengeschichte des 19.Jahrhunderts und die Wirkungskreise von Frauen in ihren Organisationen und Vereinigungen liegen uns heute vor. Damit wird die gesellschaftspolitische Bedeutung und Entwicklung auch in Karlsruhe in einen gefächerten und geweiteten Blickwinkel sichtbar.
In ihrem Vortrag erinnert die Referentin an Revolutionsfrauen von 1848/49, Lehrerinnen und Frauenrechtlerinnen, eine Fabrikinspektion, Politikerinnen und die Ehrenbürgerinnen der Stadt Karlsruhe.

Kindermalwerkstatt
Für kleine Künstler richtet die Kindermalwerkstatt Kind und Kunst e.V. eine ?Malerstunde? aus: Kinder bemalen Dias. Die Bilder werden später im Internet veröffentlicht.  

Gallitheater
Die 7 Kellerkinder
Ein Theaterstück mit Michael Wenk.

Rudi Lachnich hat es sich zur Aufgabe gemacht die Innenwelt des Menschen zu erforschen.
Da es auf seine wissenschaftlichen Veröffentlichungen nie eine Reaktion gab, hat er beschlossen, seine Forschungsarbeit als Theateraufführung zu tarnen. Als Forschungsvorlage dient das Modell der 7 Kellerkinder von Johannes Galli. Eine amüsante prickelnde Theaterverführung. Rollenwechsel pur und nicht zuletzt die eventuelle Begegnung mit Ihrem eigenen Kind.



Andreas Hella
Mit seinen ?violetten Bildern? greift Andreas Hella das Veranstaltungsthema mit Farbe und pinsel auf. Seine Malerei soll die Vorstellungskraft des Betrachters provozieren ? ?weg vom Gewohnten, hin zur glatten Rutschbahn des Neuen?.

Durch das Programm führt Herr Erich Maag.

Unterstützt durch die Fa. Fema, Ettlingen.